Geht's nicht päziser II ?


Geht's nicht präziser


Nachträgliche Verbesserung (PostProcessing)

  • Hierbei werden auf einer bekannten Station GPS Daten aufgezeichnet. (Basis)

  • Mit einem 2. Empfänger werden die zu vermessenden Daten ermittelt. (Rover)

  • Die Daten beider Empfänger werden in einer Software zusammengeführt.

  • Der Fehler der auf der Basis berechnet wird, wird an den neu gemessenen Punkten verbessert.

  • Basisdaten werden heute von Serviceanbieter über das Internet angeboten (Entfall des Basisempfängers)

  • Genauigkeitssteigerung je nach Empfängertyp bis in den mm-Bereich

 

Wie wird diese Anbringung der Verbesserung in der Praxis gelöst ?

Dazu gibt es zwei Arten. Die eine ist die sogenannte PostProcessing Lösung. Also die Berichtigung nach der Messung.
Dazu stellt man - wie soeben besprochen - einen Empfänger auf eine bekannte Position. Ein weiterer Empfänger wird für die Aufnahme der Daten verwendet. Beide Empfänger speichern alle Daten auf ein Speichermedium.
Dieses werden an einem Rechner zusammengeführt und die Fehleranteile heraus gerechnet.

Es gibt heute auch Serviceanbieter, die die Daten einer Basis zur Verfügung stellen oder sogar die komplette Berechnung der Daten übernehmen.
Diese Messung ist die genaueste Messung, die mit GPS Empfängern durchgeführt werden kann, da nachträglich auf noch weitere Informationen der Satellitenbahnen mit verwendet werden können.

Vorteile dieser Art:

  • Sehr genaue Ergebnisse
  • GPS Empfänger sind günstiger und leichter

Nachteile:

  • Ergebnisse stehen erst nach der Messung zur Verfügung
  • Genauigkeit der Messungen liegt auch erst nach der Berechnung vor
  • Lange Messzeiten

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